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Vorteile des Elektrosmogs

Lieber Erwin,

du hast doch bestimmt 2-3 Handys, oder? Manche haben ja nur ein Handy, aber das ist total out!

Ich hatte ja auch mal welche, vor ein paar Jahren. Das erste war so groß, dass man es nicht einmal in die Jackentasche stecken konnte. Jetzt sind die aber echt klein und man kann gut zwei davon bei sich haben. Eins für Freunde und eins für Nichtfreunde. Das für Nichtfreunde kann man dann auch mal zu Hause lassen.

Jedenfalls strahlen die beiden Handys in deinen Jackentaschen um die Wette. Wenn du keine Memme bist, hast du natürlich hochfrequente Netze, wie D2 und nicht das Weicheinetz von E-Plus. Mit E-Plus kannst du nicht aus dem Keller telefonieren, so schwach ist das. Macht aber wahrscheinlich auch nicht so viel Krebs. Aber auch ein D2-Netz ist beispielsweise in U-Booten nicht erste Wahl. Da ist Echolot besser. Dann brauchst du aber Flipper als Freund.

Jedenfalls gibt es ja Menschen, die behaupten, dass die Strahlung gar nicht schlimm ist. Jetzt habe ich neulich auf dem Weg zum Einkaufen Radio gehört, ohne Radiogerät. Der Empfang war nicht besonders gut und die Sprache kam mir fremd vor, russisch oder so. Bisher hab ich das noch keinem erzählt, weil die sonst vom Geheimdienst kommen und mich anheuern wollen. Auf Geheimdienst hab ich aber keine Lust.

Gut, James Bond hat immer Superfrauen, aber so manches Abenteuer würde ich garantiert nicht überleben. Ich bin zum Beispiel superschlecht im Abrollen über Motorhauben. Das hab ich gemerkt, als mich neulich ein Personalerschlitten auf dem Zebrastreifen erwischt hat. Ich hab einfach nicht aufgepasst und mich auf die Verkehrsregeln verlassen, aber die gelten für Patienten ja nicht.

Ich hab mich dann für meine Prellungen beim Fahrer entschuldigt. Glücklicherweise war nichts gebrochen, sodass der keinen Krankenwagen holen musste. Konnte seine wichtige Fahrt also ohne lange Unterbrechung fortsetzen. Der hatte auch zwei Handys dabei, die er sofort nach dem Aufprall aus den Taschen zog. Mit dem einen hat er wahrscheinlich seinen Geschäftspartner angerufen, dass er sich etwas verspätet und auf dem anderen hat er wohl die Nummer seines Rechtsanwaltes gehabt.

Als ich wieder zu Hause war und die Schmerzen und der Schock langsam nachließen, habe ich erst gemerkt, dass offenbar irgendein Metallteil in meinen Arm eingedrungen war. Vielleicht ein Stück vom Mercedesstern.

Das blutete aber nicht mehr und nach ein paar Tagen war die Stelle verheilt. Man will doch die Krankenkasse wegen so einer Kleinigkeit nicht weiter belästigen, oder? Das Teil im Arm tut auch nur manchmal weh, und wenn ich mir auf die Lippe beiße, geht es schon irgendwie. Aber seitdem kann ich ab und zu Radio hören, ohne Gerät. Muss man das eigentlich bei der GEZ anmelden?

Das funktioniert aber eh nur, wenn ich an dem Haus vorbei gehe, wo die ganzen Mobilfunkantennen drauf sind. In unserer Siedlung, wo die Patientenwohnungen sind, haben aber ziemlich viele Häuser Antennen drauf.

Ob das schädlich ist?

◉Vorwort

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