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Auswahl des Urlaubsortes

Liebe Heidi,

es gibt ja Menschen, denen das Reisen Spaß macht, zum Beispiel nach Elba. Dass Elba ganz toll ist, habe ich schon von vielen Reisenden gehört. Wenn ich jetzt da wäre, fände ich es auch bestimmt toll.

Abgesehen davon, dass ich ja aus der Anstalt nicht rauskomme, stört mich beim Reisen jedoch, dass man keine Ziele vorgegeben bekommt. Wenn zum Beispiel der Chef des Hamsterbetriebes mir aufträgt, einen Außendienst zu machen, habe ich ja ein festes Ziel. Ich bekomme eine Adresse und da muss ich hin.

Das funktioniert bei mir gut – ist eine klare Ansage. Aber beim Urlaub ist das eine andere Sache. Da muss man ja nicht unbedingt nach Elba. Ich weiß nicht, wie du das machst, aber mich würde da Panik überfallen. Es gibt doch tausend mögliche Ziele. Gut, einige fallen aus, weil für China die 5 Urlaubstage nicht reichen. Aber es bleiben doch noch etliche Ziele übrig. Allein der Schwarzwald ist ja schon ziemlich groß.

Manchmal krieg ich schon die Panik, wenn Sonntag ist und ich spazieren gehen will. Da hab ich mindestens 5 Varianten auf Lager und keine sticht raus. Ich sehe überall Berge, und wenn es regnet, regnet es auch auf allen 5 Strecken gleich. Bei Sonnenschein ist es das gleiche Dilemma.

Für Menschen außerhalb der Anstalt ist das Wetter ja noch ein Entscheidungskriterium gewesen, bisher. Aber da kannst du dich doch auch nicht mehr drauf verlassen, es sei denn, du bist extrem veranlagt und liebst Wüsten.

Da kann man schon froh sein, wenn man gerade einen Fremdsprachenkurs in der VHS gebucht hat. Wenn du nicht gerade eine Weltsprache lernst, steht das Land dann vielleicht schon mal fest. Deshalb rate ich auch dringend von Französisch, Spanisch und so ab. Besser ist Isländisch.

Damit hättest du eine gute Wahl getroffen. Es gibt auch nicht viele Orte und Hotels auf der Insel. Das ist eine natürliche Einschränkung der Möglichkeiten und macht ruhig. Was schreib ich denn da? Ist Island etwa eine Anstalt?

Von der Sprache her gesehen, könnte es durchaus sein. Da muss ich demnächst aufpassen, wenn es im Fernsehen eine Sendung über Island gibt.

Wenn man genau hinschaut und zuhört, bekommt man es heraus, als Anstaltsfuchs.

◉Vorwort

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