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Nimm dir Zeit

Nimm dir Zeit – Lass dir Zeit – Hab keine Zeit – Zeitvergeudung … Ja, unsere Sprache ist voller Möglichkeiten. Doch wenn wir dann ewas in Handlungen oder Entscheidungen umsetzen wollen, stehen wir vor einem gewaltigen Dilemma. Mit der Zeit stehen wir schon grundsätzlich auf dem Kriegsfuß, weil wir diese Dimension offensichtlich (noch?) nicht ganz verstehen.

Einstein hat uns zwar auf die Sprünge geholfen, aber er wirft doch mehr Fragen als Antworten auf, besonders in Hinsicht auf die Bewältigung unseres Alltags. Grundsätzlich bleibt wohl festzuhalten, dass abseits der Uhr, die ja nur den Lauf der Gestirne in anderer Form wiedergibt, unsere Zeit zwischen Geburt und Tod anzusiedeln ist. Die Zeit des Menschen währt also lebenslänglich. Allen religiösen Eiferern sei an dieser Stelle gesagt, dass Gott zeitlos ist und mit diesem Thema nichts am Hut hat.

Diese Zeit können wir uns nicht nehmen, sondern sie wird uns bis heute gegeben. Entscheidend ist also, was wir damit anfangen. Sehen wir vereinfacht diese Zeit mal als Lebenskuchen, so kann der sehr unterschiedlich in Größe und Beschaffenheit sein. Ein gewaltiger Teil ist sowieso für die lebensnotwendigen Sachen, wie Essen, Trinken und Schlafen reserviert. Glücklicherweise gibt es hier einen nicht zu leugnenden Zusammenhang mit Genuss. Einige Menschen schaffen es offenbar, schon diese Notwendigkeiten in Lebensgenuss umzusetzen.

Wovon ist das abhängig? Geld? Ja, teilweise, aber nicht zwingend. Einige Lebensmodelle schaffen das auch ohne Geld, und andere wiederum schaffen es trotz viel Geld nicht! Die Lust am Leben ist eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen. Freuen Sie sich, dass Sie leben? Wenn ja, dann sollten Sie auch den größten Teil des Lebenskuchens mit höchstem Genuss verzehren können. Missachten Sie die Krümel nicht. Die können sehr gehaltvoll sein.

Also, fassen wir zusammen: Jeder hat einen Lebenskuchen, lebenslänglich. Das ist Ihre verfügbare Zeit. Mehr haben Sie nicht. Der Kuchen ist bei jedem Menschen anders beschaffen. Manchmal schmeckt er köstlich – manchmal scheußlich. Doch die Entscheidung, ob Sie ihn genussvoll essen (auch Bier schmeckt bitter), liegt bei Ihnen allein. Der Kuchen hat die Eigenschaft, auch ohne Ihr Zutun vollkommen zu verschwinden. Wo er dann landet? Keine Ahnung, jedenfalls nicht bei Ihnen.

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