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Gier – Wir werden zu Handlangern des Bösen gemacht

Was haben die Eurokrise, 50.000 Tote im Drogenkrieg in Mexiko, Assad und andere üble Dinge mit der steigenden Burnout-Rate zu tun?

Die Zusammenhänge sind deutlich zu erkennen, wenn man genau hinschaut. In der deutschen Gesellschaft (stellvertretend für andere produktive Länder) wird viel Geld erwirtschaftet. Nicht zuletzt aufgrund der prinzipiell vernünftigen Zurückhaltung der Arbeitnehmer in den letzten Jahren. Wir haben erkannt, dass Wachstum seine Grenzen hat, und im globalen Wettbewerb unsere Wirtschaft dadurch konkurrenzfähiger wird.

Das Volk hat seine Bringschuld erbracht. Die deutsche Wirtschaft steht gut da. Dass ein vereinigtes Europa im Schatten unserer Kriegsschuld ebenfalls eine vernünftige Sache ist, und unsere Nachbarn nicht nur in Form des Italieners an der Ecke unsere Freunde sind oder werden sollten, dürfte auch in weiten Kreisen konsensfähig sein.

Unsere Feinde sind nicht in Ländern zu orten, sondern in Geisteshaltungen. Griechenland ist durch Gier in den Abgrund gestürzt. Gier nach Reichtum, alt wie die Geschichte der Menschheit. Gier, die genauso in Deutschland wie in jedem anderen Land der Welt zuhause ist. Wer der Gier Tür und Tor öffnet, wird eine Menge Gäste begrüßen dürfen, und zwar überall.

Was aber machen unsere Politiker (weitgehend parteiübergreifend) mit dem erwirtschafteten Geld? Es wird genau dort ausgeschüttet, wo die Gier gerade eine rauschende Ballnacht feiert. In den Ballsälen der Banken und Finanzinstitute, wo dem gemeinen Volk der Zutritt generell verweigert ist.

Kein griechischer Taxifahrer, kein spanischer Gemüsehändler und kein deutscher Fernfahrer wird jemals von diesem Geldsegen etwas zu sehen bekommen, wenn unsere gewählten Vertreter nicht vehement eine Kehrtwendung wagen und sich an ihren Auftrag erinnern, nämlich die Mehrheit des Volkes zu vertreten.

Dort, wo das Geld jetzt landet, ist es eine leichte Beute für die gut geölte Maschinerie der Gier und landet dann auf undurchschaubaren Kanälen in den Taschen der griechischen Steuerhinterzieher, der Drogenbarone in Mexiko und Assad sowie seinen immer noch erstaunlich zahlreichen Despotenkumpanen (sie werden gerade wieder mehr, statt weniger).

Obwohl die Details des Finanzmarktes sehr komplex sind, spüren wir alle auch ohne Rechenmaschinen (eine besondere menschliche Fähigkeit), dass es sich genau so verhält. Wir arbeiten hart und verzichten, während andere sich die Taschen maßlos füllen. Mit diesem Gefühl müssen wir täglich erwachen, und es wird uns durch die Medien (die Giermafia arbeitet hart daran, das zu ändern > siehe Brot und Spiele) noch bestätigt.

Jetzt noch ein Tropfen Niedergeschlagenheit, eine Prise privaten Unglücks und eine Demütigung am Arbeitsplatz – fertig ist der Burnout – im besten Falle. Das Fass des Ertragens ist nun einmal nicht unendlich groß. Es sei denn, man hat bereits vollkommen resigniert und ist in den Hafen des Wahnsinns, der Unterwürfigkeit, der Kollaboration, des Drogenrausches oder anderer üblen Orte eingefahren.

Das allerdings ist die endgültige Verbrüderung mit der Macht des Bösen. Darth Vader läßt grüßen!

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