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14. Januar 2017

FileMaker

Horst Grabosch - Das Blog - Kategorie: App Design

Die Filemaker-Plattform hier zu beschreiben, macht wenig Sinn. Auf der FileMaker-Website  erfahren Sie alles, was Sie über Filemaker wissen müssen.

Ich arbeite seit Version 1 mit FileMaker, und habe mich nach einigen Ausflügen in andere Plattformen auf die Entwicklung von Filemaker-Lösungen spezialisiert. Diese Spezialisierung geht seit einiger Zeit bei bestimmten Lösungen noch einen Schritt weiter, nämlich auf das Betriebssystem MacOS – warum?

Filemaker betont die Plattformunabhängigkeit, insbesonders Richtung Microsoft-Windows. Dies ist aber nur die halbe Wahrheit. In der Tat funktioniert FileMaker auf Windows einwandfrei, und bei Individuallösungen, die einen Windows-Server und auch Windows-Clients benutzen, habe ich keine großen Probleme, wenn der Fokus auf der schnellen Entwicklung liegt. Die große Stärke von FileMaker liegt jedoch gerade bei der Tendenz der letzten Jahre auf dem Hosting (Cloud-Computing) von FileMaker-Apps mit der nativen Anbindung von iPhone und iPad. Dabei spielt die Plattform des Servers keine Rolle, aber FileMaker-Go als Anzeige-App gibt es nur für iOS. Das ist auch kein Wunder, wenn man weiß, dass FileMaker eine 100% – Tochter von Apple ist!

Kurz gesagt: FileMaker als RAD-Tool (Rapid Application Development) = Betriebssystem egal | App-Entwicklung mit allen FileMaker-Stärken = MacOS/iOS.

„FileMaker-Programmierung“ vs. „FileMaker-Entwicklung“

Das ist zwar nur eine Sache der Ausdrucksweise, es steckt aber etwas mehr dahinter. FileMaker selbst ist ein Programm, und kein reines Datenbanksystem, das eine zusätzliche Skriptsprache für Abfragen und Lösungsfunktionalität braucht (Beispiel mySQL und PHP). FileMaker wurde „programmiert“, und führt seine eigene Skriptsprache mit sich. Der FileMaker-Entwickler setzt die Skriptelemente nur zusammen, und schreibt (in der Regel) keinen Code selbst. Daher würde ich (auch aus Respekt vor den wirklichen Programmierern) von „Entwicklung“ und nicht von „Programmierung“ sprechen, auch wenn in letzter Zeit verbindende Funktionen (z.B. SQL-Abfragen) hinzugekommen sind, die durchaus Codierung und Programmierkenntnisse erfordern.

Wann Sie sich für eine FileMaker-Lösung entscheiden sollten, erfahren Sie im Beitrag „Individualprogammierung„.